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Anno 1950
Gegründet wurde unser Verein 1950 von den
Sudmerberger Bürgern:
Wilhelm
Schwerthelm
Paul
Schulz
Fred
Ulinski
Fritz
Krähe
Hermann
Mundt
Wilhelm
Schrader
August
Michel
als Schießklub Sudmerberg. Begründung: Man
wollte den recht jungen Stadtteil Sudmerberg damit beleben, da es bis dahin nur
die Siedlergemeinschaft Sudmerberg gab.
Die ehemalige Gaststätte "Zur
Sudburg" (An den Kastanien) war am 07.11.1950 der Treffpunkt für die
Gründungsversammlung und sie diente den Schützen gleichzeitig als Vereinslokal,
in dem wöchentliche Schießabende stattfanden.
Schützenbruder
Brandt wurde der erste 1. Vorsitzende
Neben den Herren durften auch Jugendliche
am Schießbetrieb teilnehmen. Man erkannte schon damals, dass die Jugend einmal
die Nachfolge der älteren Generation übernehmen kann und das, was sie einst
aufgebaut hat, weiterführen würde.
1951
Zum Jahresende 1951 waren
insgesammt 30 Mitglieder zu verzeichnen. Der damalige Monatsbeitrag betrug DM
0,50.
1952
Am 4. März 1952 gab
es einen Wechsel in der Vereinsführung, der Schützenbruder Wilhelm Schwerthelm
übernahm den Posten des 1. Vorsitzenden.
1954
Die Schützen beschlossen am 03. Oktober
1954 eine Namensänderung des Vereins in
"Schießverein
Sudmerberg"
vorzunehmen, mit dem Beschluss,
gleichzeitig dem Kreisschützenverband Goslar beizutreten.
1955
Anlässlich der 5-Jahrfeier wurde am
12.06.1955 die Fahnenweihe vorgenommen. Es fand auch gleichzeitig erstmals ein
Schützenfest statt und es wurde der "Kleine König" (beste
Teilerwertung) ausgeschossen.
1957
In diesem Jahr wurde ein
Spielmannszug ins Leben gerufen und der Beitritt in den "Harzer
Schützenbund" beschlossen. Ferner wurde der Gedanke gefasst, eine eigene
Schießbaracke zu erwerben. Den Platz hierfür hatten sich die Schützen in der
"Mulde" am Sudmerberg (heutiger Standort) bereits ausgesucht.
1958
Im Frühjahr 1958 wurde der Gedanke in die
Tat umgesetzt. Mit Unterstützung des Fuhrparks von Herrn Dr. Lampe (Gut Ohlhof)
wurde am Gründonnerstag mit dem Abriss einer ehemaligen
Reichsarbeiterbaracke in Salzgitter-Lebenstett begonnen, zum Sudmerberg
transportiert und dort in Eigenleistung wieder aufgebaut. Auch an Sonn- und
Feiertagen arbeitete man daran. Es gab in dieser Baracke keinen Komfort
wie man es in heutigen Schützenhäusern findet, aber man hatte ein "zu
Hause".
Das Wasser musste man in Milchkannen
herbeischaffen - eine Wasserleitung gab es nicht. Im Winter wurde mit
Sägespäne geheizt. Es war viel Eigeninitiative erforderlich, aber man war froh,
in den eigenen Räumen Festivitäten veranstalten zu können.
1960
Bei der Jahrehauptversammlung wurde
beschlossen den Schießverein als "e.V." eintragen zu lasen. Es
wurde das 10-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.
Zwischenzeitlich wurden auch Damen als
Mitglieder in den Verein aufgenommen. Denn sie durften bisher "bis auf
Weiteres" an den wöchentlichen Schießabenden teilnehmen.
1962
Im Herbst diesen Jahres wurde die
Damenabteilung gegründet. Gründerin war Frau Edda Fiedler (heute verh.
Gottwald).
1963
Helmut Schwickert übernimmt das Amt des 1.
Schützenvogtes.
1964
Die Namensänderung für die heutige
Bezeichnung „Schützenverein Goslar-Sudmerberg e.V.“ wurde von den Mitgliedern
erst im Jahre 1964 beschlossen.
1965
Es wird ein Jugend Hörner- und Fanfarenzug
ins Leben gerufen.
Man versuchte anlässlich des
Schützenfeste, bei einem Schützenfrühstück mit Oberbürgermeister und
Ratsherren, eine Grundlage für ein würdiges Vereinsheim der Mitglieder zu
schaffen. Man legte die Probleme offen und versuchte Zuschüsse für dieses
Vorhaben zu bekommen. Die Räumlichkeiten wurde vorgeführt. Man stellte von
dato an, auch das Vereinsheim für Firmenfeiern, wie Weihnachtsfeiern, zur
Verfügung.
1966
Der Rat der Stadt Goslar empfiehlt den
Sudmerberger Schützen, einen eigenen Bauausschuß zu benennen, um die Pläne für
den Anbau zu realisieren. Auch seitens der Landtagsabgeordneten wurde Hilfe
zugesagt, die auch verwirklicht wurde.
1968
Von der Bezirksregierung in Braunschweig
erhielten die Schützen die Genehmigung für das Bauvorhaben. Schützenbruder Hans
Dreißig forcierte diese Maßnahmen, um auch Fördermittel des Kreissportbundes zu
bekommen. Hierfür wurde eigens eine "Jugend-Tischtennisabteilung"
gegründet. Die Mitglieder nahmen auch an den Punktspielen des Kreises teil.
1971
Es wird mit dem 1. Bauabschnitt
(Gastronomiebereich und Toilettentrakt) begonnen.
Das Vereinsheim wird in
"Schützen- und
Freizeitheim Sudmerberg"
umbenannt.
1974
Die Gaststätteneinweihung fand im würdigen
Rahmen am 02.08.1974 statt.
1977
Ein neuer Anbau des Schützen- und
Freizeitheimes wird in die Planung genommen, da die ehemalige
Reichsarbeitsdienstbaracke baufällig wird. Die Feste und Veranstaltungen, die
im Schützen- und Freizeitheim abgehalten wurden, zeigten nun ihre Spuren.
Teilweise waren die Balken morsch und der Fußboden brüchig.
Der 1. Vorsitzende Helmut Schwickert und
der Schatzmeister Siegfried Becker waren in ihrer Freizeit unterwegs und haben
mit den Verantwortlichen der Stadt Goslar sowie auch der Bezirksregierung in
Braunschweig gesprochen und Überlegungen angestellt, wie dieser geplante
Bauabschnitt möglichst schnell in die Realität umgesetzt werden könnte.
1980
Das geplante Bauvorhaben der Schützen
scheint zu scheitern, da das Land Niedersachsen die beantragten Fördermittel
nicht zur Verfügung stellen kann.
Doch jetzt greifen die Schützen zur
Selbsthilfe! Sie führen ab Mai 1980 die Wertstoffsammlungen im Stadtteil
Sudmerberg durch. Die Erlöse hieraus dienen mit dazu, den Bau zu finanzieren.
Eine außerordentliche Versammlung im Frühjahr 1980 gab dem Vorstand grünes
Licht für die weiteren Verhandlungen zur Beschaffung der fehlenden Gelder.
1981
Die Bemühungen der Schützen, den
Erweiterungsbau zu bekommen, haben sich ausgezahlt.
Die Bezirksregierung in Braunschweig
erteilt am 23.05.1981 die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn. Wer die
Schützen kennt, weiß, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis der Bau fertig
ist.
Am 27.05 erfolgt der Abriss der Baracke.
Mit Hilfe einer "internen" Übung des Bundesgrenzschutzes und mit
entsprechenden Werkzeugen ging alles sehr viel schneller, als die Schützen
geplant hatten.
Anfang Juni wurde begonnen, die
Grundmauern zu setzen.
Jeden Tag herrschte auf der Baustelle
reger Betrieb. In ihrer Freizeit verbrachten die Schützen jede verfügbare
Minute, damit der Bau möglichst schnell fertig wurde.
Die Stadt Goslar genehmigt den beantragten
Zuschuss.
Am 17.08. wird das Richtfest gefeiert und
am 20.11. findet die Einweihungsfeier in den neuen Räumen statt.
Obwohl in diesem Kalenderjahr wegen der
genannten Baumaßnahmen keine Schützenfest stattfinden konnte, feiern die
Schützen trotzdem "ihr Fest". Der "Große König" -Siegfried
Becker - hat sich mit den anderen Majestäten zusammengetan und das
"Königsabholen" wird in seinem Garten gefeiert. Nach dem
"Königsschmaus- und Königsbier" wird gegen einen Obolus für das
Bauvorhaben, jedes weitere Getränk gereicht.
Für die gesamten Baumaßnahmen haben die
Mitglieder des Schützenvereins und der mitbenutzenden Vereine insgesamt
4071
Arbeitstunden
geleistet.
1984
Der Verein kann 241 Mitglieder verzeichnen.
1985
Die neue Standarte des Fanfahrenzuges
wird von Frau Oberbürgermeisterin Lattemann geweiht.
1988
Der Schützenvereien verlegt sein
Schützenfest in das Zentrum des Stadtteils, auf den sogenannten Markt.
Mit dieser Maßnahme sollte auch den
älteren Mitbürgern Gelegenheit gegeben werden, an den Festlichkeiten
teilzunehmen. Denn die Schützen wollten ein bürgernahes Fest für die gesamte
Bevölkerung im Stadtteil Sudmerberg. Dieser Schritt hat sich auch in den
Folgejahren als richtig erwiesen. Die gut besuchten Schützenfeste zeigten
dieses.
1995
Helmut Schwickert gibt das Amt des Vorsitzenden ab. Es
folgt ihm auf diesem Posten Günter Warnke.
Zum Schützenfest wird Helmut Ehrenmitglied des Vereins.
Beim Fanfarenzug gab es eine musikalische Umstellung (es
wird moderne Musik geboten). Dieses war mit finanziellen Kosten verbunden, die
durch die Gründung eines
"Förderkreises
Fanfarenzug"
gelöst wurde.
1996
Dieses Schützenfest fand ohne den 1. Vorsitzenden statt,
der kurzfristig ins Krankenhaus kam. Aber der 2. Vorsitzende Thorsten Knoch hat
alles mit Bravour bewältigt.
1997
Es wurde in diesem Jahr nochmals der Arbeitswille gefragt.
Man pflasterte den Eingangsbereich vor dem Schützen- und Freizeitheim.
1998
Bei der Jahreshauptbersammlung wurde Beschränkung der
Wertstoffsammlungen auf "alle 2 Monate" beschlossen. In diesem
Jahr hat der Verein viele Mitglieder verloren. 33 Austritte gegen 25 Zugänge.
Insgesammt 266 Mitglieder sind zu verzeichnen. Man stellt mit Sorge fest, dass
keine Mitglieder bereit sind, Ämter auszuüben bzw. zu übernehmen. Dies ist aber
nicht nur bei den Sudmerberger Schützen ein Problem.
1999
Im Mai wird endgültig die Wertstoffsammlung eingestellt.
Ein gravierender Grund war, die mangelnde Bereitschaft der Mitglieder, alle 2
Monate 2-3 Stunden zu opfern.
Unerwartet verstarb im Juli unser 1. Vorsitzender Günter
Warnke. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Der amtierende 2. Vorstizende
Thorsten Knoch übernahm bis zur nächsten Hauptversammlung das Amt des 1.
Vorsitzenden kommissarisch.
2000
Es schien bei der
Jahreshauptversammlung ein Problem zu geben, denn der komplette
geschäftsführende Vorstand stand zur Wahl. Durch gute Vorbereitung auf die
Versammlung gelang es, sämtliche Posten neu zu besetzen.
Dieses Jahr stand im Zeichen der Geburtstage,
denn nicht nur unser Schützenverein beging sein 50jähriges Jubiläum, sondern
auch der Fanfarenzug feierte im Juni seinen 35. Geburtstag. Schönes Wetter und
gute Organisation ließen beide Veranstaltungen zu besonderen Ereignissen
werden.
2001-2005
In den folgenden Jahren fanden immer wieder Änderungen im
Vorstand statt. So übernahm für einige Zeit Burkhard Baumgarten das Amt des 2.
Vorsitzenden.
Im Jahre 2004 stellte der Fanfarenzug ihre
Darbietungen um und es waren in diesem Jahr keine großen Auftritte geplant.
Im Januar 2005 zur Jahreshauptversammlung
zeigten Sie ihr neues "Outfit" und teilten uns ihren neuen Namen mit:
Powerbrass Sudmerberg.
So sahen sie bisher aus:
Und so nun:
2006
Bei der Jahreshauptversammlung standen wieder
Änderungen im Vorstand an. So gab der 2. Vorsitzende Burkhard Baumgarten sein
Amt an Holger Ehlers ab, der Kassenwart Siegfried Becker gab sein Amt an
Christa Patz ab, die Schriftführerin Rosi Becker gab ihr Amt an Michael Gust
ab. 2. Schriftführerin wurde Angelika Baumgarten.
Es wurde zum Schützenfest eine Neuerungen in
Form einer Zeltdisco eingeführt, da man auf diesem Wege den Rückgang der
Besucherzahlen aufzufangen erwartete. Diese Entscheidung erwies sich als eine
Gute, denn man konnte im Zelt mit gutem Umsatz aufwarten.
2007
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Jörg Schattat zum 1. Vorsitzenden gewält.
2009
Jörg
Schattat musste sein Amt aus gesundheitlichen Gründen
abgeben. Ihm folgte Christa Patz als 1. Frau an der Spitze des Vereins
seit der Gründung nach. Angelika Baumgarten zur 1. Schriftfüherein. Michael Gust wird neuer Kassenwart. Katrin Tuschka wird Jugendleiterin.
2010
Wir
beschenken uns selbst zu unserem 60. Geburtstag, dank eines Dahrlens
der Firma Knoch und diversen Spenden, mit einer neuen Heizungsanlage
für unser Schützenhaus. Die alte Heizung war veraltet und ein
nicht mehr sonderlich zuverlässiger und energieintensiver Partner.
2011
Nach
dem Schützenfest 2010 gaben Katrin Tuschka und Jörg Schattat
die Jugend ab. Ihnen folgten Jacqueline Weikert und André
Knüpfer nach. Da Helga Ehlers ihr Amt als
Schießsportleiterin zur Jahreshauptversammlung abgab, folgte Ihr
André Knüpfer als Nachfolger.
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